| Title | Tuonocgovve III Zur Handschrift Hundeshagen Ms.germ.fol.855 2. Auflage 2012 |
Tuonocgovve III Mering und die Nibelungen
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Tuonocgovve III.
Die Autorin geht der These nach, dass es sich bei dem schwäbisch-bayerischen Bruderpaar der Markgrafen Else und Gelfrat im Nibelungentext um Schlüsselfiguren der Realgeschichte des 11. Jahrhunderts handelt. In der Figur des Markgrafen Else, der die kriegerische Auseinandersetzung mit dem Burgundenheer, das in seine südlich der Donau gelegene Grafschaft eindringt, überlebt, lässt sich Adalbertus Ilsung von Möringen erkennen, der als Klosterstifter, als Ehemann der Welfin Richgard, Schwester von Welf II., und durch zahlreiche Urkunden von Heinrich II. der Geschichtsschreibung bekannt ist. Die Grafenfamilie der Ilsungs von Möringen kommt so auch mit größter Wahrscheinlichkeit als Stifterfamilie eines Urtextes des Nibelungenliedes in Betracht. Dessen Spur lässt sich urkundlich bis nach Augsburg in die Umgebung der Familien Gossenbrot, Langenmantel und der dorthin umgesiedelten Ilsungs verfolgen, von deren Hand wohl auf der Basis dieser Vorlage der Kodex Hundeshagen (Ms. germ. fol. 855) erstellt wurde.
Der Zwischenbericht Tuonocgovve III. stellt diese Theorie entlang der zumeist im Original oder in Form hochwertiger Reproduktionen gesichteten Archivalien vor. Einige davon, insbesondere Fundstücke aus dem Nachlass Hundeshagen Ms. germ. fol 854, können durch die Forschungen erstmals in einen erklärenden Kontext eingebettet werden.
2. Auflage, 2012
Lieferbar ab Februar 2012
ISBN 978-3-938791-12-7
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