Aktuelle Termine< /a>

FRAUEN in Mering * Frauenpolitik * kommunal

* Filmnachmittag in der AWO, 22.02.26, 14.30 Uhr *

* Sternstunde ihres Lebens * Elisabeth Selbert *

*Gleichberechtigung * Grundgesetz * Frauenrechte

Bärbel Bas * Sozialstaat Sicherheit: SPD *

Simone Strohmayr * SPD Frauenpolitik und Bildung im Bayerischen Landtag *

Maria Noichl * SPD Europa Politik * Landwirtschaft und Frauen

Heike Heubach * Bundespolitik der SPD *

* 28.02.26, 15.00 / 17.00 Uhr *

* Besuch und Gespräch bei den Johannitern in Mering *

ca 17.00 Uhr * Privatproblem Pflege? * Infogespräch * mit Heike Heubach, MdB (angefragt)

FRAUEN in Mering * mobil!

Viele Frauen in Deutschland sind auf Grundsicherung-im-Alter angewiesen. Zugleich sind sie häufig durch den Tod ihres Partners alleinstehend und ab einem bestimmten Zeitpunkt auch von fremder Hilfe abhängig (Sozialbericht 2024, S. 302).


Mobilität und Zugänglichkeit sind deshalb für Frauen im Alter besonders wichtig und können mitunter nicht durch die private Ausstattung mit PKW und allerneuestem Smartphone erreicht werden. Das sollte bei allen Neuerungen auch im Rahmen der Digitalisierung unseres Alltagslebens berücksichtigt werden.

Wenn der Sozialbericht anmahnt, dass Frauen im Rentenalter besondere Berücksichtigung durch die Politik zurecht fordern, bedeutet das aus meiner Sicht unter anderem, dass öffentlicher Nahverkehr auf sie eingestellt werden muss durch Ticketangebote, die bezahlbar und technisch unkompliziert sind, und zudem Mobilität fördern, um zu sozialem Leben zu ermutigen. Freizeit- und Hilfsangebote sollten erreichbar sein und die behördliche Informationspflicht in Bezug auf Untersttzungsleistungen deutlich besser umgesetzt werden. Innerrtliche Mobilitt und die zwischen benachbarten Ortschaften darf nicht nur aus der Sicht von Jugendlichen gedacht werden, die noch keinen Fhrerschein haben, sondern muss auch fr ltere Menschen einladend sein.


Dazu gehört, dass das Zeitfenster des Busverkehrs auf den abendlichen Freizeitverkehr und die Wochenenden ausgedehnt wird. Zwar sind Rentner:innen auch tagser zeitlich flexibel, aber nur selten ihre jüngeren Verwandten, die sie mit den Bussen gut besuchen können. Tagsüber wiederum nutzen ältere Menschen den öffentlichen Nahverkehr häufig zu Zeiten, an denen Berufstätige und Schüler:innen bereits am Arbeitsplatz sind. Auch dann sollten die Busse zuverlässig und möglichst pünktlich fahren.

Zudem sollte die Fahrpraxis auf langsame Menschen Rücksicht nehmen: Bushaltestellen müssen überdacht und windgeschätzt sein, die Busse müssen an jeder Haltestelle halten und sich Zeit genug nehmen, damit auch ältere Menschen zum Bus kommen und einsteigen können. Es sollte tatsächlich gelten: Lieber etwas zu spät als zu früh! Dafür und für mehr Berechenbarkeit insbesondere der Buslinien, die Wohnbezirke abfahren und nahe Ortschaften miteinander verbinden, müssen eventuell die Fahrpläne geändert und die Fahrpraxis der Busfahrer:innen strenger kontrolliert werden. Die noch viel zu geringe Nutzung der eigentlich schnellen und bequemen Regionalbusse ist natürlich darauf zurückzuführen, dass die tatsächlichen Fahrzeiten häufig massiv von den Plänen abweichen - weil die Busfahrer:innen zu niedrig frequenten Zeiten davon ausgehen, dass ohnehin kaum jemand den Bus nutzt. Das aber ist eine Verschlampungspirale, die man durch mehr Fahrzeitrealismus und Systematik beenden kann - sodass die Regionalbusse zunehmend ausgelastet und effizient werden und älteren alleinstehenden Menschen zuverlässige und günstige Mobilität bieten.

* SPD und Parteifreie Frauen in Mering *


Im Auftrag von Gleichheit und Gerechtigkeit: Frauenpolitik der Meringer SPD


Die SPD in Mering stellt sich 2026 mit einer fast vollständig durchquotierten Liste vor.


8 Frauen aus unterschiedlichen Berufszweigen und Altersgruppen wirken politisch mit und kandidieren als Gemeinderätin: Laura Latsch als alleinerziehende Berufstätige mit Schwerpunkt Kinderbetreuung für Gleichberechtigung im Beruf, Irmgard Singer-Prochatzka als Fachlehrerin a.D. und amtierende Marktgemeinderätin, als dritte Frau auf der Liste Magdalena Schöpf als Schülerin und Jüngste, altersbedingt Newcomering in der Politik. Auch unabhängig vom Listenplatz erarbeitet die Meringer SPD mit ihren Parteifreien politische Wirkungsmöglichkeiten, die den an sich gleichen Rechten für Frauen mehr Wirkungsmacht im Alltag verleihen - auch in den Kommunen. Das besondere Auge der SPD gilt der Vereinbarkeit von direkt oder indirekt honorierter Familienarbeit und geregelt bezahltem Beruf - insbesondere durch die Kinderbetreuung, aber auch durch die Wahrnehmbarkeit von Pflegeangeboten und die angemessene Honorierung von privatem Pflegeaufwand.

.

Drei unserer Kandidatinnen haben ein Alter von 60plus erreicht - so kann auch durch gewachsene soziale Kontexte schnell in unseren Diskussionen gegenwärtig sein, wo der Schuh drückt, wenn Frauen im Alter einsamer und ärmer werden, und welche kommunalen Formen der Unterstützung es braucht, um dieses wichtige Viertel aller Frauen in der Marktgemeinde im Miteinander zu halten.

Als politisch aktive Frauen reflektieren wir, wie es gekommen ist, dass Frauen noch heute in Deutschland von Altersarmut bedroht sind. Seit den Kindertagen der Demokratie in Deutschland haben SPD-Frauen für ihre Rechte gekämpft: mutige Sozialdemokratinnen wie Marie Juchacz, Clara Zetkin und Luise Zietz waren es, die das aktive und passive Wahlrecht für Frauen erkämpft und damit den Weg bereitet haben für wichtige Meilensteine in der Frauen- und Gleichstellungspolitik (100 Jahre Frauenwahlrecht - Neue Zeiten. Neue Ideen. | SPD-Bundestagsfraktion Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung, Veröffentlichung zum 100 Jahrestag des Frauenwahlrechts, 7.8.2018).

Martha Elisabeth Selbert, SPD-Abgeordnete im Parlamentarischen Rat 1948/1949, war eine der vier Mütter des Grundgesetzes. Die Aufnahme der Gleichberechtigung in den Grundrechteteil der bundesdeutschen Verfassung ist zum großen Teil ihr Verdienst.

Die SPD hat sich bereits 1988 für eine Geschlechterquote von 40% in allen Parteifunktionen und auf allen Wahllisten entschieden. Diese Quote ist seit 1988 in der Organisationsstatute verankert und wird durch verschiedene Regelungen unterstützt, um die Gleichstellung zu fördern.

Unsere Landtagsabgeordnete Simone Strohmayr fordert eine Quote von 50 % in Führungspositionen des öffentlichen Dienstes und der privaten Wirtschaft. Die zwei Ministerpräsidentinnen Deutschlands sind Mitglieder der SPD. Weibliche Führungskompetenz ist überall sichtbar geworden. Im Meringer Wahlkampf werden wir in der Region unterstützt von Heike Heubach, MdB, Maria Noichl, MdEP und der Landtagsabgeordenten Simone Strohmayr, Juristin mit einem geschulten Auge für Frauenrechte.

Wir sehen, dass Frauenberufe nicht mehr einkommensschwach sein dürfen, wenn wir mehr Gleichheit erreichen wollen: 'Jede dritte Frau mit einer Vollzeitarbeit in Deutschland wird auch nach 40 Arbeitsjahren nur eine Rente von weniger als 1.000 Euro pro Monaterhalten. (2023, Verdi.de

verdi rente-soziales)

Die Forderung nach mehr Verfassungsrealität ist einschlägig! Auch in unserer Region und der Marktgemeinde Mering brauchen wir ein starkes Potenzial an frauenfreundlichen Arbeitsplätzen, die geregelte Einkommen und Arbeitszeiten bieten, sowie mit Mobilitätszentren und bezahlbarem Wohnraum vernetzt sind. Für diese Ziele setzen sich die Kandidatinnen und Kandidaten der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und Parteifreien ein, Liste 5: SPD und Parteifreie.


Dr. Ulrike Ritter (* Platz 8 * der Liste 5: SPD und Parteifreie)