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Perspektiven und Projekte


Barrierefreiheit in allen öffentlichen Bereichen - ist ein echter Paradigmenwechsel in der Architektur. Treppen waren immer auch das Treppchen, der Podest, auf dem man über anderen Menschen und Dingen stand. Die Treppe nicht nur als Funktionselement weitestmöglich zu verbannen, sondern auch ihren Ersatz vielfältig zu gestalten - nicht nur als platzfressende gerade Rampe, sollte das Ziel sein. Das gilt auch für das neue Rathaus und das neue Freibad - Architektur ist nicht einfach ein:e gute Architekt:in - er/sie sollte auch modern genug sein, um für die nächsten Jahrzehnte zu bauen - also ein Rathaus, in dem moderne Anforderungen an Architektur wie optimales Energie- und Lichtmanagement sowie Barrierefreiheit nicht nur definierten Anforderungen genügen, sondern optimal ineinanderspielen - das gilt gleichermaßen für ein neues Freibad.
Dabei geht es nicht um moderne Kunst, sondern um ideales Design - also etwas, für das sehr viele, die es sich leisten können, bei ihrem PKW fünfstellige Beträge zahlen. So wie Sicherheit und Funktionalität bei einem Wagen nicht nur als funktionale Notwendigkeiten wahrgenommen werden, sollte es auch bei einem Gebäude sein: Barrierefreiheit und Energieeffizienz,. Lichtmanagement etc. nicht nur als notwendiges, quasi zusätzlöiches Zubehör, sondern als Teil des baulichen Kerngedankens, der für alle positive Raumerfahrung bietet. So können wir auch das eigentliche Ziel besser erreichen, dass auch mit der öffentlichen Hand assoziierte Räume wie Arztpraxenund andere Gesundheitseinrichtungen sämtlich barrierefrei werden und damit architektonisch für alle besser, als Vorbild für Geschäfte, die letztlich durch positive Architektur und Inklusion für sich werben.
Gleichstellung - im ersten Schritt durch ein Monitoring - in Bezug auf Gleichstellung von Frauen. Wie geht es den Meringerinnen wirklich? Mering ist eine strukturschwache Region, Industrie mit gewerkschaftlich gesicherten Arbeitsplätzen sucht man hier lange. Der großformatige EInzelhandel bietet einige Stellen an, aber wieviel Vollzeit kommt überhaupt auf die immensen Quadratmeter Verkaufsfläche z.B. in Afra?
Wie viele nahezu unentgeltlich arbeitende Familienangehörige gibt es hier? Wie managen Pewndlerinnen die Kinderbetreuung in Mering? München und AUgsburg sind zwar relativ nah, aber die durchschnittlich zwei Stunden Arbeitsweg insgesamt bergen ja auch noch eine Vielzahl von möglichen Zwischenfällen, die die pümktliche Abholung von Kind und Kegel verunmöglichen....
Wie viele betreuen Familienangehörige und können dadurch nur eingeschränkt arbeiten? Um zu einem zuverlässigen Profil zu kommen, soll aber nicht nur geforscht werden, sondern auch ermutigt, sich selber zu artikulieren.
Das im Februar begonnene Kinoprogramm sollte man fortsetzen und an viel Erreichtes erinnern, auch immer mal wieder in Diskussions- und VOrtragsrunden, mit Ausstellungen etc. Dafür ideal wären zwei Räume im Alten Kloster nach dessen Renovierung und ein passender Verein natürlich!
Als ersten Gast denke ich mir die "Omas gegen rechts" , die nicht nur mit politischer Selbstsicherheit auftreten und für Demokratie kämpfen, sondern auch endlich die Sonderrolle des Frauenbildes "Oma" thematisieren. Ab wann ist man Oma? Und was verbindet frau eigentlich damit? Und vor allem, wie geht es uns dann wirklich?
Vom Senior:innenbus über die Senior:innenzeitung gibt es bereits viele Inititativen, bei denen ich ebenfalls mitwirken werde. Auch um die vielfältigen Lösungen kennemzulernen, die ältere Menschen für einen selbstbestimmten Alltag entwickeln. Dieser muss ja nun endlich auch bei sehr großem Hilfebedarf selbstbestimmt und wunschgemäß sein - soweit irgend möglich. Dafür muss sich auch die Kommunikation verbessern - und das Engebot für Ausnahmesituationen, wenn kurzfristig niemand da ist, aber jemand gebraucht wird...also Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege vor vollstationären Einrichtungen. Auch für Investitionen in Pflegeeinrichtungen für die kurzzeitige Aufnahme stehen eigentlich Investitionen bereit.
Dann benötigen wir nur noch sichere Bürgersteige und Gehwege, damit Menschen mit Rollen, gleich ob Babys, Kinder, Rollatopr:innen oder Rollstuhlfahrer:innen, nicht durch massive Unebenheiten der Gehwege und schlechte Beleuchtung verunglücken - wie es in der Kirchstraße oder am Amtmannberg leicht der Fall ist.
Mit sicheren Wegen zu den Haltestellen und Bahnhöfen des öffentlichen Nahverkehrs kann man schließlich auch den Bedarf an Parkplätzen mitten im Zentrum in Schranken halten, genau wie mit Bussen, die innerhalb von Mering mehr Haltestellen anfahren und ganztags in akzeptablen Abständen. Sie sollten auch die Zugänge zu Naherholungsbereichen anfahren, wie den Fußweg Richtung Reifersbrunn an der Reifersbrunner Straße und den alten Friedhof - und natürlich am Wochenende fahren. Senior:innen können häufig genug nicht mehr Fahrrad fahren und werden vielleicht unsicher mit dem Auto oder möchten von ihrer Rente keins finanzieren - der Hartwald und die Lechstaustufe sollten auf jeden Fall erreichbar bleiben auch ohne Angehörige.


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