< /a>
Projekte
Alle Termine zu den hier vorgestellten Projekten auch auf der Terminseite
SPD Buchlohe: Von der Kuh bis zur Biene. Tier- und Artenschutz – nicht nur eine europäische Aufgabe!
TEXT mit ABBILDUNGEN und LINKS HIER UNTEN auf der SEITE
Dr. Ulrike Ritter
Frauen leben laut Sozialbericht der Bundeszentrale für Politische Bildung (Quelle: www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/sozialbericht-2024/) gesünder als Männer und leben u.a. aus diesem Grund durchschnittlich fünf Jahre länger. Sie verdienen aber ihr Leben lang deutlich weniger, da die für sie typischen Berufe schlechter bezahlt werden. Das zu ändern, nicht nur durch die Ermutigung zu MINT-Berufen, sondern auch durch bessere Bezahlung in frauentypischen Berufen, ist Teil lange beschlossener Regierungsprogramme, die für mehr Verfassungsrealität bzw. für die tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter sorgen sollen (gemäß Artikel 3 Absatz 2 Grundgesetz, sowie CEDAW 1979).
"Frauen leisten überdies einen erheblich höheren Anteil an unbezahlter Arbeit. Dies trägt dazu bei, dass sie bei Verdiensten und individuellen Rentenansprüchen Männern gegenüber benachteiligt sind. Eine höhere Anerkennung durch bessere Bezahlung für vorwiegend von Frauen ausgeübte Berufe ist daher eine notwendige Maßnahme der Gleichberechtigung". (Sozialbericht 2024, S.303)
Doch im Moment besteht noch immer nicht nur ein Gender Pay Gap - also eine sehr sichtbare Differenz in Bezug auf das Monatseinkommen - sondern in Konsequenz auch ein deutlicher
Unterschied bei der Höhe der Rente (Sozialbericht 2024, S. 299). Leider wirkt sich auch das Familienleben nicht immer positiv auf
das Einkommen aus, das für Frauen monatlich verfügbar ist. So kann z.B. die Pflege von Angehörigen die berufliche Leistungsfähigkeit stark einschränken.
Zwar zahlt die Pflegekasse Menschen mit Pflegegrad im Durchschnitt dreistellige Beträge für die freiwillige Honorierung ihrer Angehörigen,
diese sind aber keine Kompensationsgarantie für die Pflegenden, die zu pflegende Person kann frei darüber verfügen und ist nicht verpflichtet, das Pflegegeld irgendjemandem zu übergeben.
So wird einerseits dem Missbrauch staatlicher Leistungen vorgebeugt und die zu pflegende Person in ihrer Selbstbestimmung gefördert.
Andererseits bedeutet es für die Menschen innerhalb der Familie, die aus Pflichtgefühl die Pflege übernehmen, dass sie unentgeltlich arbeiten.
Sobald es darum geht, mehr männliche Familienmitglieder für die Angehörigenpflege zu gewinnen, ist man sich schnell einig, dass die pflegenden Personen sicher und geregelt entlohnt werden müssen...
AKTUELL: Die bayerische Regierung hat leider auch noch das Gegenteil beschlossen: Der Pflegebetrag für Entlastungsdienstleistungen wird um die Hälfte gekürzt, von derzeit 1000 Euro pro Jahr auf 500 Euro.
!
Die bayerische Landtagsfraktion fordert deshalb, dass sich für Geringverdiener:innen nichts ändert.
"Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland", https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/service/online-rechner/gleichstellungsatlas
"Gleichstellungsindikatoren", Hrsg. Statistische Bundesamt, https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Gleichstellungsindikatoren/_inhalt.html
Wie stellt sich die Situation von Frauen in Mering dar, bei einem monatlichen Durchschnittseinkommen der Meringer:innen von 4.800 Euro monatlich
und vielen umsatzstarken Familienbetrieben. Sind alle Meringer Frauen wohlhabend? Sind sie mobil? Was wünschen sich Meringerinnen von der Kommunalpolitik?
Ortsverein Mering - Unsere Politik
Wie ich mir Meringer Mobilität denke - mit Herz und Birne:
In Bezug auf den Zugverkehr von Mering insbesondere nach und von München und Augsburg fordert die SPD klar eine Verstärkung der Zugkapazitäten.
Mering hat aktuell ca 15.000 Einwohner:innen, und glücklicherweise eine hervorragend ausgeglichene Altersverteilung! 49 % der Bevölkerung sind zwischen 25 und 65 Jahre alt und stehen im Berufsleben. Der Zuzug aus München hat sich in den letzten Jahren verstärkt - deshalb sind gute Zugverbindungen so wichtig.
Die andere Hälfte sind ältere Menschen und Kinder - zwei Gruppen, die häufig auf regionale und innerörtliche Mobilität angewiesen sind und in der Regel auch Zubringer zu den Zugstationen brauchen.
Ruftaxen sind zwar eine ökonomisch sinnvolle und häufig auch durch die mögliche individuelle Rücksichtnahme sehr gute Lösung, aber sie können keine fahrplangerechte
Pünktlichkeit und Konnektivität sichern. Deshalb sind Busse, gebebenenfalls auch Zubringer-Shuttlebusse, mit festen Fahrplänen unentbehrlich.
Die ÖPNV innerorts abhängige Hälfte der Einwohner:innen ist in ihren Nutzungszeiten weniger berechenbar als "Pendler".
Die Wirtschaftstruktur der Region ist nicht so angelegt, dass ein Pendeln von Industriearbeiter:innen beobachtet werden könnte - wie es der 100er Linie nachgesagt wird.
Die Busse können aber bei kluger Werbung und Zuverlässigkeit, sobald man sie also sicher in die eigenen Pläne einbinden kann und sie nicht nur als Abenteuer und Glücksspiel erlebt -
die Lebensqualität der Menschen bezogen auf das Leben in ihrem Wohnort und dessen näherer Umgebung erhöhen, d.h., sie werden dann mit Sicherheit auch genutzt.
Schließlich soll Mering gerade keine Satellitenstadt oder "Schlafstadt" werden, in der Münchner Arbeitnehmer:innen nur aus dem Zug ins Bett fallen und umgekehrt.
Mering selbst hat viel Aufenthaltsqualität zu bieten - man muss sie sich nur erschließen können.
Selbst bei den nicht zu umfangreichen 26,83 Quadratkilometern kann man Mering - geschweige denn die Umgebung - komplett zu Fuß erschließen. Für Fahrradfahrer:innen ist viel geplant-
- einige Straßen wären auch gut geeignet als Fahrradstraße - aber das Rad ist nicht immer das ideale Fortbewegungsmittel im Alter ab 70 oder unter 7.
Wie die Lösungen genau aussehen sollen oder können, hängt kaum nur vom Meringer Gemeinderat ab. Über politische Gremien kann man Einfluss nehmen, nicht im Hauruckverfahren alles umstellen.
Ich denke mir Mering mit mehr kleineren Bussen ausgestattet, geeigneter für schmale Straßen, elektrisch betrieben, sodass z.B. die Seniorenzentren eine direkte Verbindung in andere Zentren
des Meringer Lebens und nach St. Afra haben, das Freibad per Bus erreichbar wird und die Bushaltestelle an der Wallbergstraße, dem kleinen Einkaufszentrum an der Ortsgrenze zu Merching,
abends länger und mit besser ausgestatteten Haltestellen bedient wird. Angedacht wird von der SPD bereits eine Verbesserung der Verbindung Richtung Schmiechen.
Auch wer nicht in einer Ehe-, Familien- oder Wohngemeinschaft lebt, ist selten ganz allein: Viele Meringer:innen teilen ihr Leben mit vierbeinigen Mitgeschöpfen.
Und viele von diesen Gefährt:innen wollen mehr als einmal täglich ein bisschen Meringer Frischluft schnuppern und gesunden Bedürfnissen folgen.
Mein Eindruck ist: In Mering ist man, egal wo man wohnt, schnell an einer grünen Stelle und in der Nähe einer Hundetoilette. Stimmt das so?
Oder muss man doch auch für einen angemessenen Hundespaziergang erst mit dem Auto ins Grüne fahren, dort die Natur mit seinem Auto stören und den Hund durch Mengen
anderer Vierbeiner:innen lotsen? Im Ortskern scheint mir der Platz stellenweise ziemlich knapp. Außerdem sind die Bürgersteige mitunter reparaturbedürftig und die Bewegung
mit Rad und Anhänger durch den Ort durchaus problembehaftet. Um Barrierefreiheit in jeder Hinsicht zu erreichen, sollte vielleicht ein einheitliches Straßen/Bürgersteigsystem
entwickelt werden, das umgesetzt wird, sobald eine Straßensanierung durchgesetzt werden kann. Die Fußgängerwege/Bürgersteige sollten dann breit genug sein für alle nicht-motorisierten Fahrzeuge.
Übergänge vom Bürgersteig zur Straße sind relativ flach und abgerundet sehr viel besser für Rollatoren, Rollstühle, Fahrräder, Anhänger, Einkaufstaschen mit Rädern etc..
Durch optische Abgrenzung und die verbleibende Höhe sind sie auch taktil erfassbar und laden zudem nicht übermäßig zum falschen Parken ein.
Wo fehlen nach Meinung der Meringer:innen Bänke, Hundetoiletten, Lampen, Fußgängerüberwege?
Schließlich die Frage: Wo ist oder könnte mehr Platz für spielende Vierbeiner:innen sein - ohne in Konflikte zu Kinderspielplätzen, anderen Tieren oder dem Autoverkehr zu geraten?
Ist irgendwo ein grün umzäunter Hundepark denkbar, in dem sie sich die Fellnasen leinenlos austoben können?
Um zu diesen Themen Stimmen von Bürgerinnen und Bürgern aus Mering zu hören, lade ich zu einem Spaziergang durch Mering ein, möglichst mit Hund!
Als Kandidatin auf Platz 8 der Liste 5, *SPD und Parteifreie* für den Meringer Gemeinderat, kann ich nicht versprechen, innerhalb des Gemeinderats alle Wünsche auch vortragen zu können.
Aber gute Lösungen nach dem demokratischen Prinzip "Viele entscheiden besser als eine:r allein" setzen sich irgendwann durch.
Miteinander wählen am 8. März 2026 * Liste 5 SPD und Parteifreie *
Link zur WhatsApp-Gruppe/Community
Melden Sie sich an in der
für alle Neuigkeiten rund um das Event.
So geht es auch: Jungtiere auf einer der neuen Mastkaninchenfarmen in Frankreich
Durch das Zusammenleben mit meinen vegatarischen Haustieren (Kaninchen, Pferde, Meerschweinchen...) über Jahrzehnte und als Aktive im Kaninchenspringsport und Reitsport habe ich natürlich keinerlei Sympathien für Massentierhaltung und insbesondere die Antikörperblutfabrik der Asamhof GbR / Josef Asam GmbH. Ich bin in diesem Fall aus Überzeugung parteiisch, nach Argumenten für eine "Farm", in der jedes Jahr 36.000 Kaninchen elend sterben, werde ich mit Sicherheit nicht suchen. Es ist zum Glück auch einfach so, dass es keine überzeugenden Argumente dafür gibt- außer vielleicht, dass der Betrieb so eines Unternehmens satte Millionen einbringt. Wer mit Kaninchen zusammenlebt, braucht keine!
Wer Tiere einmal in ihrer individuellen Persönlichkeit kennengelernt hat, kann es nicht akzeptabel finden, dass diesen Lebewesen ihr eigenes Leben vollständig gestohlen wird.
Ich sehe aber auch, dass den Menschen Vegetarismus mitunter sehr schwer fällt - Kaninchen allerdings gehören schon lange nicht mehr zu den Lieblingsspeisen. Ihr Fell will niemand mehr und ihr Fleisch eigentlich auch nicht. Die meisten wollen ein Lebendiges haben, das schmatzend Kohlrabiblätter futtert oder neben dem Kind auf dem Wohnzimmerteppich liegt und mit ihm fernsieht. Jedes Tier sollte sein eigenes Leben mindestens einige Zeit richtig genießen und entwickeln können. So z.B.:
Unrealistisch? Nein - Kaufland/Lidl (Dieter Schwarz, BW) bezieht, wenn überhaupt, Kaninchenfleisch aus käfigfreien Systemen, in denen die Junghopser:innen wenigstens ein paar Wochen Spaß haben können. Die Zeit ist natürlich viel zu kurz, aber relativ nahes Miteinander bei gutem Raumklima und räumlichen Strukturen ist für Jungtiere tatsächlich kein Drama. Sie liegen in diesem Alter ohnehin noch gerne neben- und übereinander und spielen und toben auch in dieser Weise herum. Senkrecht Springen ist hier möglich und eine der Lieblingsbeschäftigungen von jungen Kaninchen.
Und wir sollten alle vertretbaren Mittel verwenden, um den Missbrauch von Tierleben zu vermeiden und die Einschränkungen für die Opfer so gering wie möglich zu halten. Die EU war bislang auf einem guten Weg und unternimmt auch weiterhin kontinuierlich Bemühungen, um Tierschutz und Artenschutz, die beide auch die Lebensmittel- und Umweltqualität der Verbraucher:innen betreffen, zu beobachten und zu verbessern. Wichtige Informationen und Übersichten zur kommerziellen Kaninchenhaltung:
2017: Kommerzielle Kaninchenhaltung in der EU, Stand 2017
2025: Höhere Tierschutz-Standards in der Kaninchenhaltung in der EU, Stand 2025
Kaninchengebären und Kaninchensterben für Drogerieprodukte und Millionenumsätze sind aus meiner Sicht absolut nicht akzeptabel. Sie dürfen zudem nicht als Agrarwirtschaft subventioniert werden. Eben das passiert aber auf der "pharmazeutischen Farm" der Asamhof GbR /Josef Asam GbmH in Kissing. Dort werden Kaninchen "immunisiert und entblutet" (Beschreibung des Unternehmensgegenstandes durch Josef Asam für den Handelsregistereintrag, Quelle: Josef Asam GmbH im Netzwerk asamhof GbR
Zum Unternehmensnetzwerk gehört die Rieder Öl- und Futtermühle GmbH & Co KG
Die Produkte werden an die Siemens Healtcare Diagnostics in Marburg geliefert, eins der zwei Blutsammelzentren der Firma Siemens Healthineers, deren Tochter die Siemens Healtcare Diagnostics ist.
Siemens Healthineers ist zuständig für 'Produkte und Lösungen für das Labor. Siemens Healthineers bietet ein breites Spektrum an Immunoassay-, Chemie-, Hämatologie-, Molekular- und Harnanalyse-Testmethoden in Verbindung mit Automations- und IT-Lösungen sowie Dienstleistungen' Quelle: Selbstbeschreibung nach Google KI und northdata.de
Das Marburger Unternehmen liefert vor allem Blut zur Weiterverarbeitung an andere Siemens-Labore. Diese synthetisieren daraus wiederum die humanen Proteine, die in Tests
abgefragt werden (vgl. ERM-DA471_Certification report_Cover.doc )
Typisches "weiches" Produkt (ohne Maschinenbeteiligung) der Firma Siemens Healtcare Diagnostics sind Selbsttests auf der Basis von Immunoassays.
Dabei werden Antikörper als (katalytische) Detektoren von Eiweißen verwendet, um sichtbare Enzymreaktionen zu präzisieren und zu beschleunigen.
Diese Strukturverbesserung ermöglicht quasi erst, dass mit geringsten Probemengen und eindeutigen, schnellen Reaktionen auf den Teststreifen ein einfaches Testverfahren für den Hausgebrauch
ohne besondere Anleitung oder auf einfachem Pflegeniveau möglich wird. Damit sind diese Test natürlich auch Kandidaten für einen wesentlich größeren Markt - und dieser Schritt
steht im Missverhältnis zu der Klassifikation als Medizinprodukt und den damit tendenziell verbundenen Freiheiten in Bezug auf Tierversuche.
Teststreifen ohne Immunoassay-Beschleuniger gab es nämlich schon früher, die neue Form wurde aber aggressiv vermarktet und fügte sich andererseits noch ganz selbstverständlich
in die Reihe der vorhandenen Medizinprodukte (teilweise nur für Fachpersonal handhabbar) ein.
Wissenschaftliche Basis des Verfahrens ist der Serum-Präzipitin-Test (Die neuen Patente von 2024, in der Not angemeldet, nehmen direkt darauf Bezug. Die Anmeldung erfolgte direkt nach Auslagerung des Labors nach Kissing aufgrund von Protesten von Tierschützer:innen und nach der so veranlassten Schließung des zuliefernden Zuchtbetriebs: www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/news/tierversuche-bei-siemens
Serum für Präzipitiv-Immunoassays wird mit der folgenden Methode erstellt: Durch eine Immunreaktion des Kaninchens auf eine Xeno-Transfusion von Humanserum in seine Blutbahnen bildet sich ein breites Spektrum der Proteine des infudierten Blutes ab, quasi negativ, in Form der Antikörper, die sich im Blut des Kaninchens gegen die Fremdeiweiße aus dem Humanserum bilden. Das Anti-Human-Serum ist also eine Art Tintenkiller des humanen Serums und würde dieses bei Kontakt oder Mischung sofort zerstören - es präzipitiert die Proteine des humanen Bluts, sie fällen aus - bekannte Alltagserfahrung ist das Ausfällen der Eiweiße in vergorener Milch.
Das von Uhlenhuth 1901 entdeckte Verfahren hatte zu seiner Zeit vor allem forensische Zwecke. 1939/1940 führte das Immunisierungsverfahren zur Entdeckung des Rhesus-Faktors, in Folge zum Rhesus-System. Während viele Anwendungen mittlerweile durch molekulargenetische Bestimmungsverfahren ersetzt wurden, insbesondere in der Forensik, lebte die Immunisierung, obwohl schon immer übergriffig in puncto Tierleid, neu auf durch die Forschungen zu katalytischen Antikörpern ("Azymen") von Richard Lerner seit 1986 (2003 Paul-Ehrlich-und-Ludwig-Darmstaedter-Preis mit Peter G. Schultz).
Die Antigene wurden von Lerner und Schultz als Katalysatoren und Transportmedien enyzymatischer Komplexe entdeckt, die Testverfahren präzisieren und vereinfachen konnten.
So waren stark vereinfachte Tests mit präzisen Ergebnissen und geringen Probemengen möglich.
Insbesondere Urintests, das einfachste Verfahren, wurden von Siemens Healthineers mit noch sehr unscheinbarer und zumindest auf den Beipackzetteln nicht näher erläuterter Hilfe von Antikörpern (Immunoassays) in enzymatischen Komplexen entwickelt.
Siemens Healtineers produzierte in diesem Rahmen insbesondere einen Urinstreifen-Selbsttest für Albumin, der mit geringsten Mengen Probenmaterial auskam.
- ein Test, der mit Hilfe von Antikörpern Kreatinin und Albumin trennt und die Konzentration über eine Proportionalitätsanalyse misst.
Die Umsätze in diesem Testmarkt für private Anwender:innen, also im Online-Apotheken/Drogeriewaren-Bereich liegen bei 1 bis 4 Milliarden pro Jahr. Auch wenn der Markt aktuell einen Hype erlebt (zumindest scheinbar, wohl um die Akzeptanz zu fördern), sind die Leistungen der Antikörper tatsächlich primär ein Präzisions- und Vereinfachungsgewinn, der aufgewogen mit dem extremen Tierleid der Kaninchen, die in diesem Zusammenhang das Anti-Human-Serum herstellen und zu Zehntausenden jährlich in einer dieser "pharmazeutischen Farmen" sterben, ethisch nicht vertretbar ist. Alle individuellen Selbsttests müssen ohnehin noch einmal in medizinischem Kontext wiederholt werden. Bestünde eine Verschreibungspflicht für die Tests, wäre die wirtschaftliche Nutzung schon viel uninteressanter. Ein kassenärztlich seit 2017 zugelassener Stuhltest zur Darmkrebsprävention, den man ca alle fünf- oder sieben Jahre anwenden kann, ist der erste dieser Immunoassay-basierten Tests, der sich mit dieser Eigenschaft im Namen mit werbender Intention vorwagt, der "IFOBT".
Zuvor wurde der hohe Tierleidanteil bzw. die Abhängigkeit von Antikörpern aus Anti-Human-Serum auch in den Beipackzetteln unterschlagen. Diesen Versuch, die nun auf breiter Basis vorhandenen und im Prinzip popularisierbaren Verfahren der Antigen-Detektion bei Konsument:innen beliebt zu machen, könnte man in einer vernunftorientierten europäischen Wirtschaftskultur einfach überspringen und stattdessen gleich nur die Unternehmen fördern, die von der entwickelten Kernidee ausgehend die bereits in vielen Varianten vorhandenen, tierleidfreien Herstellungsmethoden verwenden. Und zudem - wozu brauchen wir Abermilliarden von Tests? Täglich einen Schwangerschaftstest oder einen Urintest zu machen ist ungefähr so habituell schmückend wie glossierter Lippenstift. Und für Kosmetik gilt: Ein europaweites Tierversuchsverbot für Kosmetik existiert! Tierversuchsverbot Kosmetik
Der Druck der Bevölkerung, die diese tierquälerische Produktion von ersetzbaren medizinisch/pharmazeutischen Hilfsmitteln ablehnt, kann, wie man an der veränderten Kaninchenhaltung in Frankreich sieht, viel bewirken.
Für Schwangerschaftstest z.B. existiert schon eine Alternative auf Basis von Kieselalgen.
Schwangerschaftstest ohne Tierleid
Auch die Siemens Healthcare diagnostics Marburg hat 2024 ein Patent angemeldet, das die Antikörper von Präzipitiv-Tests auf eine andere Basis stellt:
Jahr 2024 in Epobase:
7 europäische Patentbekanntmachungen: Immunpräzipitationsassay mit nicht-Blut-Basierten Antikörpern
Die somit möglichen Verbote der blutbasierte Antikörper für Immunpräzipitationsassays könnten dafür sorgen, dass diese Patente sofort wirtschaftlich umgesetzt werden,
anstatt nur ein Deckmäntelchen des angeblich steten Bemühens darzustellen. Da tatsächlich nun in Kissing in vollem Umfang weiterproduziert wird, nach den erfolgreichen Protesten 2022 und den aktuellen, mit
Auslagerung des eigenen Labors in die pseudo-landwirtschaftliche Produktion, um weiterhin Anti-Human-Serum für Präzipitiv-Immunoassays zu erzeugen, sind diese Patentanmeldungen relativ fadenscheinig und verfolgen vorerst wohl
den Zweck, tierschutzrechtliche Forderungen zu beschwichtigen. Der Weg zum realen Produkt ist häufig weit - bürokratische Hürden sind es selten,
aber der mangelnde Wille, noch einmal in eine Start-Up-Phase einzutauchen anstatt Bewährtes-wenn-auch-Schlechtes wirtschaftlich umzusetzen.
Das Bürokratie-Argument glaubt eben jede:r, der/die schon einmal mehrere Monate auf Zulassungen, Dokumente oder Bescheide gewartet hat, es trifft jede:n. So what?
Sichtbar wird, dass die europäischen Subventionen der Agrarwirtschaft die Vergrößerung der Betriebe zu stark ankurbeln - das hat offenbar auch die Pharmaindustrie genutzt, um einen Fuß in die Tierschutztür zu stellen und die Landwirtschaft zu lukrativer Ausdehnung des Agrarbegriffs anzuregen - nicht nur Agrarindustrie, sogar Pharmaindustrie macht sich breit, obwohl es eigentlich nur beabsichtigt ist, die Erzeugung von Dingen zu sichern, die auf unseren Speisekarten stehen. Nichts könnte dem ferner sein als ein Serum, dass unsere Proteine killt und unsere Kaninchen zu Müll foltert.
Wie das krasse Tierleid aussieht, das noch am längsten auf Reduktion und Mäßigung wartet, hat die SOKO Tierschutz e.V. in hervorragend investigativer und journalistischer Arbeit öffentlich gemacht! Dabei muss man berücksichtigen, dass die Zeno-Transfusionen, also Transfusionen zwischen unterschiedlichen Spezien, als so gefährlich gelten, dass sie auch bei Tieren nicht mehr durchgeführt werden dürfen. Jede Spezie muss strenggenommen mit ihrem Blut auskommen. Und unser menschliches Blut kennen wir ja mittlerweile, seitdem schon zwischen 1901 und 1940 Tausende von Kaninchen ihr Leben für die Forschung gelassen haben. Tierversuche dürfen solche Regeln-aufgrund-vorhandener-Standards ebenfalls nur in begründeten Ausnahmefällen verletzen. Zudem sind Kaninchen aufgrund ihrer geringen Größe letztlich nicht geeignet, sie haben einfach zu wenig Blut. Ihre Antikörperreaktion ist sehr präzise und vielfältig, das ist aus Forschungssicht der Vorteil, für sie fatal.
Für Ausnahmesituationen in der Notfallmedizin wird Schweineblut verwendet, das gesunden Tieren entnommen wurde, natürlich ohne sie zu töten. Ebenso gibt es Verfahren, sogar für Schnüffelnasen mit sehr geschulten Ärzt:innen, dass ein "gesundes und gutmütiges" Kaninchen Blut spendet für ein anderes Häschen. Die Tier-zu-Tier-Transfusion ist in der Tiermedizin auf einem guten Stand. Die Pharmaindustrie dagegen ist bösartig enthemmt. Und sie betreibt Missbrauch mit den Subventionen für die Stabilität der Landwirtschaft. Die Gewinnung von Anti-Human-Serum hat nämlich definitiv nichts, aber auch garnichts, mit Landwirtschaft zu tun, außer, dass die Vollzugsstätten der tierquälerischen Verfahren dort, insbesondere auf Bio-Höfen, sehr gut versteckt waren. Doch wir haben großartige Vereine wie die SOKO Tierschutz e.V. und andere Tierschutzgruppen (vgl. Marburg), die intensiv den diversen Stallungen und Farmen auf die Finger schauen und sowohl Elend als auch Subventionsbetrug sichtbar machen.
Die Recherchen der SOKO Und die Nachrecherchen zu den Unternehmen des Siemens-Netzwerkes und deren Produkten, sowie zu den Bildern des Infusionsverfahrens in der Asamhof GbR, widerlegen
eindeutig zwei "Verklärungsmythen", die im Umfeld der Verteidiger:innen der Asamhof GbR geglaubt werden, vermutlich (!), weil sie vom Inhaber verbreitet wurden.:
Das Blut der Kaninchen wird in der Intensivmedizin für Transfusionen eingesetzt und muss in jedem Krankenhaus bereitstehen.
DAS IST UNSINN !
Zwar findet eine Xeno-Transfusion statt, aber es wird umgekehrt humanes Serum in die Blutbahn eines Kaninchen eingeleitet. Dort sorgt diese Transfusion für die Entwicklung von Antikörpern gegen die Proteinstrukturen des menschlichen Bluts. Kommen später das Kaninchenserum und menschliches Blut in Kontakt, entsteht eine Ausfällung - Präzipitation - der einzelnen Proteine, die diese eben auch sichtbar macht. Würde das durch Immunisierung erstellte Kaninchenblut einem Menschen injiziert, würde dessen gesamtes Blut in kürzester Zeit zerstört, die Proteine verklumpen und fällen aus. Es handelt sich um "ANTI-Human-Seren", die durch Immunisierung erstellt werden.
Das "Versuchsverfahren", dem die Kaninchen ausgesetzt sind, ist lediglich eine Art Impfung. Bei einer Impfung wird man ja auch immun und merkt eigentlich nichts.
FALSCH! Die Injektion von humanem Serum aktiviert im Blut des Kaninchens die Lymphozyten, die die fremden Einweiße als Fremdkörper wahrnehmen und darauf wie bei einer Entzündung reagieren - sie bilden Antikörper aus. Das Kaninchen hat eine starke Immunreaktion durch die Infusion. Bei der Immunisierung in der Asamhof GbR / Josef Asam GmbH werden jedes Mal 15 ml Flüssigkeit infudiert, die eine starke und umfassende Abwehrreaktion auslösen und die Heilung mit Reduktion der AntikörperAntigenKomplexe behindern soll. Die Immmunisierung der Kaninchen ist, wie beschrieben, ein Verfahren, das einen einer Blutvergiftung vergleichbaren Prozess auslöst, einer schweren Sepsis oder SIRS sehr ähnlich, immer mit dem Risiko eines anaphylaktischen Schocks. Es kommt zu einer Aufnahme der Antigene durch Makrophagen, einer rasanten Bildung von Antikörpern und deren Agglutination mit den Antigenen oder der Einleitung der Lyse, dann zerstören T-Killerzeller die mit Antikörpern besetzten Zellen, gegebenenfalls mit toxischen Enzymen und schließlich räumen Phagozyten die Überreste auf. Die Immunreaktion selber beinhaltet die Gefahr einer Organüberlastung: Die toxischen Enzyme lösen Fieber aus, die Kontraktibilität der Herzmuskulatur sinkt, diverse vaskuläre Effekte setzen ein, die Thrombinbildung steigt und führt zu einer Mikrozirkulationsstörung, die Organdurchblutung ist beeinträchtigt, mit Hypoxie kommt es zur metabolischen Azidose, kompensatorisch steigen Atemfrequenz und Herzfrequenz und schließllich entsteht im Herzkreislauf ein Volumenmangel durch Dilatation und Schock.
Bei Kaninchen kann die Immunreaktion noch verstärkt werden durch Muskelanspannung und gesteigerte Herzfrequenz bei der Einsperrung in der Box für die intravenöse Infusion. Panikzustände dieser Art sorgen bei Kaninchen für eine erhöhte Ausschüttung von AST-Enzymen, die insbesondere in den Mitochondiren der Leber und der Muskulatur vorkommen. Daher steigt durch die Stress verursachende Vorgehensweise die Ausschüttung von Alarminen, die die Bildung von Antikörpern anheizt und so auch das Risiko einer übermäßigen Thrombinbildung und Zirkulationsstörung, was letztendich zu einem anaphylaktischen Schock führt . Die Mortalitätsrate in dieser Blutfabrik ist entsprechend mit Sicherheit sehr hoch, offenbar auch nicht bekannt.
Die Kaninchen bleiben nicht nur medizinisch unbehandelt, die Immunreaktion wird sogar innerhalb der sechs Wochen bis zu ihrem Tod regelmäßig nachverstärkt. So kommt zu der Gefahr des anaphylaktischen Schocks noch die Verdichtung der Anfangsphhase der Immunisierung, die zu einem Leukämie-ähnlichen Blutbild führt.
Die Immunreaktion des Kaninchens schafft die abschließenden Schritte nicht mehr, d.h. noch bevor die Antigen-Antikörper-Komplexe durch Killerzellen beseitigt werden können, wird eine neue Immunreaktion und Antikörperbildung herbeigeführt.
Die Zweitinfusion nach 14 Tagen, überlicherweise der Höhepunkt der Antikörperbildung ((Serumkrankheit Erläuterungen), scheint gezielt eine leukozytoklastische Vaskulitis zu provozieren,
um die Immunreaktion auf die Produktion von Antikörpern zu konzentrieren. Werden nach 14 Tagen erneut Antigene durch das humane Serum infudiert, reagieren die bereits gebildeten Antikörper gemeinsam mit
neuen. Durch das Übermaß an weißen Blutkörperchen werden kleine Blutgefäße angegriffen, das Blut verunreinigt durch die noch nicht zerstörten und neuen Komplexe aus Antigen- und Antikörper,
und die T-Killerzeller, geschweige denn die Phagozyten, können die entstandenen Agglutinationen nicht mehr beseitigen. Folge kann eine leukozytoklastischen Vaskulitis sein, Hirnhaut-, Nieren-, Albuminurie, Darmentzündung, Hautentzündung etc., oder auch ein Schockzustand,
durch Mikrozirkulationsstörungen oder übermäßige Aktivität der Killerzellen und die damit verbundene Verbeitung toxischer Enzyme. Bei weiteren Wiederholungen verstärken sich die Effekte,
sodass das Blut Unmengen von Antikörper-Antiseren-Komplexen enthält und die Killerzellen diese nicht mehr zerstören können bzw. dabei weitere Krankheiten auslösen.
Die Immunreaktion wird im Anfangsstadium gehalten, um mehr Antikörper zu gewinnen, dadurch entwickelt sich im Kaninchen eine Überladung mit
Antigen-Antikörper-Komplexen, die Immunschwäche, und erhöhter Mortilität, verstärkt noch durch den Stress der Kaninchen bei der Immunisierungsinfusion.
Nur noch in absoluten Ausnahmefällen und mit guter Begründung für die Anzahl der Tiere sind Xeno-Transfusionen als Tierversuch zulässig. Fraglich, ob die Auslagerung aus dem Labor der Siemens
healthcare Diagnostics in Marburg nicht auch damit zu tun hatte, dass man die genaue Zahl der von diesem "Versuch" betroffenen Tiere nicht kontrollieren lassen wollte. Es ist so gut wie sicher, dass
eine Veröffentlichung der genauen Methoden, die hier für quasi nur ganz nützliche Pharmaerzeugnisse jahrelang massenhaft angewandt wurden, in der EU nicht für ein Verbot gesorgt hätte,
hielte man sie nicht längst für verboten - also, wie die "Mythen" zeigen, für unmöglich in einem deutschen Labor.
Es ist ziemlich sicher, dass man auch die genaue Verfahrensweise in der Asamhof GbR geheimhält, weil die
Präzipitiv-Immunisierung in großem Umfang den ethischen Standards der EU nicht mehr entspricht. Das rechtlich geltend zu machen, dürfte relativ leicht sein.
Bei der Asamhof GbR wird über die Art der Immunisierung nicht gesprochen, der Mythos einer harmlosen Impfung wird aufrechterhalten, und das zuständige Veterinäramt ist über 50 Kilometer entfernt.
Es gibt Vergleichsparameter (Blutwerte) für gesunde Kaninchen, an denen der Zustand der Asamhof GbR Kaninchen geprüft werden müsste. Diese erfordern aber die Blutentnahme und sofortige Auswertung, die bei Kaninchen nicht einfach ist - aber mindestens vor der intravenösen Injektion weiteren humanen Serums erfolgen müsste. Dies z.B. um zu testen, ob die Belastbarkeitsgrenze bereits erreicht ist. Ist absehbar, dass das Kaninchen schon an mangelhafter Blutzirkulation leidet und durch eine weitere Evokation von Antikörperbildungen wahrscheinlich stirbt, müsste man es mindestens sofort betäuben und entbluten. Offensichtlich hat sich aber noch nie jemand Gedanken darüber gemacht, wie die Qualen der Kaninchen dort in Grenzen gehalten werden können. Es kann nicht sein, dass für 36.000 Kaninchen jährlich das Herbeiführen eines annähernd leukämischen Zustands und die Tötung zwecks wirtschaftlicher Ausbeute durch quälende Verfahren erlaubt ist, wenn dafür bereits alternative Verfahren entwickelt wurden.
: Die Infusionen auf der "pharmazeutischen Farm" sind nicht weniger landwirtschaftlich als wenn ein Bauer seine Rinder oder Schweine selbst impft, unter Anleitung eine/s Veterinärs/in.
FALSCH! - da es eben keine Impfung ist und die Kaninchen in keiner Weise mit Lebensmitteln in Zusammenhang stehen. Sie stehen nicht einmal in einer landwirtshaftlichen Produktionskette innerhalb der Firma. Die Josef Asam GmbH betreibt sonst noch die Vermietung von Landmaschinen und die Herstellung von Futtermittelrezepturen. Die pharmazeutische Farm hat keinerlei landwirtschaftlichen Bezug. Die Subventionierung ist vollkommen unangemessen.
Zudem erfolgt keine subkutane oder intramuskuläre Injektion wie bei Impfungen, sondern eine intravenöse Infusion - das ist viel schwieriger und belastender für das Kaninchen. Injektionen unter die Haut oder in die Muskulatur sind viel einfacher als die intravenöse Infusion, die die Vene treffen und in der Vene bleiben muss, auch wenn das Kaninchen starke Abwehrreaktionen zeigt. Zu starkes Zerren an dem Ohr kann zu extremen Stressreaktionen des Kaninchens in der Box führen, gegebenenfalls auch zu einem Myokarderguss bzw. Herzinfarkt. Zudem handelt es sich ja um eine mehrfach erneuerte Einleitung einer Immunisierung, die dann mit schweren gesundheitlichen Folgen auch mehrfach aufgehalten wird, sodass schließlich die Antikörper den Kreislauf und das gesamte Organsystem stark belasten. Es geht also bei dieser Form der Immunisierung in keiner Weise um Gesundheit, das Ausheilen der Immunreaktion wäre ja wieder mit dem beschleunigten Abbau der Antikörper verbunden. Bei Impfungen wird ein Impfstoff injiziert, der wissenschaftlich so entwickelt wurde, dass er minimal ist und durch Beistoffe und Geringfügigkeit Impfreaktionen möglichst hundertprozentig verhindert. Impfreaktionen dagegen sind bekanntlich extrem gefährlich, wenn z.B. ein Kaninchen bei der Myxomatose-Impfung eine Impfreaktion hat, was bei osteuropäischen Impfstoffen gelegentlich vorkommt, zerstören die entsprechenden Pocken einige Zeit nicht nur die Gesichtsschleimhäute, sondern greifen auch Lungengewebe an. Um solche Impfreaktionen sicher zu verhindern, werden bewährte Zusatzstoffe in den Impfstoff integriert und die spezifische Zusammensetzung vor Zulassung zigmal getestet - für humanmedizinische Impfstoffe auch humanmedizinisch, d.h. an Menschen (z.B. in Südamerika oder Mexiko).
Die Immunisierung will aber das Gegenteil. Der normale Heilungsprozess wird aufgehalten, das Blut bis zur gefährlichen Sättigung im Anfangsstadium einer schweren Immunreaktion gehalten. mit einer Unmenge von weißen Blutkörperchen, wie im Zustand einer fortgeschrittenen Leukämie: Die Antigen-Antikörper-Aggluterationen und freie Antikörper verdrängen gesunde Blutzellen und hemmen die aufräumenden Killerzellen und Phagozyten, die Sauerstoffversorgung und die Blutgerinnung werden beeinträchtigt. Typische Symptome sind Müdigkeit, Infektanfälligkeit, Blässe, ungewollte Blutungen und Fieber. Leider ist die Bildung von Antigen-Antikörper-Komplexen für die Produktausbeute ausreichend, da die Ablösung der Antikörper aus den Antigen-Antikörper-Aggluterationen im Labor einfach durch Salzlösungen erfolgen kann. Die Killerzellen oder Phagozyten sind also für die "Gewinnung" von Antikörpern nicht erforderlich - deshalb lässt das quälende Verfahren ihre Bildung auch nicht zu.
Die ca 15 ml mehrmals innerhalb von sechs Wochen sind die maximale Menge, die als Infusion von Fremdprotein direkt in die Blutbahn gegeben werden kann, ohne dass das Kaninchen sofort an einem anaphylaktischen Schock stirbt (was aber vermutlich auch keine Seltenheit ist). Der Unterschied zu einer Impfung ist also, dass ein gesundheitlicher Schaden bzw. eine Abwehrreaktion oder Erkrankung durch die Infusion genau deren Ziel ist.
Auch in der Anwendung ist mit Antikörpern bei Versuchstieren sehr häufig verbunden, dass man Krankheiten, z.B. Pneumonien (Lungenentzündung) induziert und dann die Reaktion der in einem anderen Tier erstellten Antikörper beobachtet. Das Elend der Tiere in Zusammenhang mit Antikörpern hört mit der Immunisierung nicht auf.
: Aus dem Blut werden Krebsmedikamente erzeugt
Die Antwort ist auch hier: LEIDER FALSCH! Die Antikörper tragen nur dazu bei, Proteinreaktionen z.B. von genetisch veränderten Ratten und Mäusen, die hormonsensitive Krebstumore vererben, etwas präziser und schneller sichtbar zu machen. Die Siemensforschung hat aber tatsächlich einen Schwerpunkt auf pharmazeutischen Consumer-Produkten und pharmazeutisch angereicherten Labortechnologien (Eine neue Magnetresponanztomographie-Technik erhöhte das Umsatzvolumen jüngst um 18 Milliarden). An der Medikation von Krebs hat sich seit der Entdeckung der Rolle von Hormonen für die Tumorentwicklung Ende der 70er Jahre auch nicht sehr viel geändert. Es gibt weiterhin zwei bis drei typische Hormonblocker, mit denen man das Tumorwachstum hemmen kann, die aber invasive Methoden nur ergänzen. Die Antikörper werden auch in der Krebsforschung vor allem eingesetzt, um Wirkstoffe zielgerichtet und schneller an ihren Wirkungsort zu bringen (vgl Helios Gesundheit) Ob Hormontherapien Krebs dadurch heilen können, ist fraglich. Dass Kaninchen bei der Präzipitiven immunisierung sterben, ist aber leider Tatsache.
Eine wichtige Funktion des Anti-Human-Serums war offenbar auch die embryonische Stammzellenforschung, bei der es zur Clusterbildung der Proteine genutzt wurde. Die Emphase für Antikörper aus Tierseren bildet insofern auch eine nicht immer am Ziel gemessene Leidenschaft dafür ab, über wesentliche Bestandteile des menschlichen Lebens zu verfügen - und alles als Baustein zu betrachten.
Die sehr leidintensive Immunisierung von Kaninchen im Dienste dieser "schneller, genauer, wirtschaftlicher"- Überzeugungen kann ethisch nicht überzeugen- weshalb die pharmazeutischen und biochemischen, molekularbiologischen und medizinischen Unternehmen, die ohne Tierleid auskommen wollen, aus dem Boden schießen und gute Gewinne erzielen. Das Beispiel zeigt auch, dass schnellere Genehmigungsverfahren nicht das Ziel sein können - vielmehr müsste bei jeder noch so kleinen Produktinnovation, die in irgendeinem Zusammenhang mit Tierprodukten steht, genau durch eine Ethikkommission geprüft werden, ob das Tierleid für diese Produkte wirklich vertretbar ist und auf wissenschaftliche Zwecke beschränkt. Wenn der wissenschaftliche Teil einmal abgeschlossen ist und nur noch entsprechende Tierprodukte für die Herstellung gebraucht werden, muss der Verkauf auf medizinische Zwecke, also z.B. mit Verschreibungspflicht, beschränkt werden - damit nicht der rein kommerzielle Massenbedarf an Tierprodukten, die juristisch gesehen nur unter für Forschungszwecke als Ausnahme zugelassenen Bedingungen erstellt werden können, die ethischen Kontrollen korrumpiert, wie in dem hier vorliegenden Fall der Präzipitiv-Immunoassays von Siemens. In der Medizin existiert dieser pauschale Massenbedarf an Anti-Human-Serum nicht! Zudem, solange das Münchner Veterinäramt diese "pharmazeutische Farm" nicht schließt, sind die Kaninchen und ihre Umgebung noch der Belastung ausgesetzt, die dieser landwirtschaftlich-pharmazeutische Mischbetrieb mit sich bringt. Zudem verschwendet die EU solange auch noch überdurchschnittliche Subventionen, eigentlich gedacht für die Lebensmittelproduktion, an pharmazeutische Konzerne mit Milliardenumsätzen und deren "externe" agrarwirtschaftlich getarnte pharmazeutische Produktionen.
Die "pharmazeutische Farm" wurde von den Inhabern bei der Zulassung eines Erweiterungsgebäudes durch den Kissinger Gemeinderat als "Kaninchenmast" bezeichnet. Dadurch galten dort die üblichen Regeln, Mindestgrößen und die Pflicht, eine Zusatzebene in den Käfig einzubauen, das sogenannte "erweiterte Käfighaltungsmodell", das in Deutschland die Mindestanforderungen erfüllt. Mastkaninchen dürfen in Deutschland nur in Käfigen mit Platzerweiterungen wie einer zweiten Ebene und einem Knabberelement gehalten werden. Die Immuniserungs-Kaninchen müssten in besonders schonenden Umgebungen untergebracht sein, um nicht noch zusätzlich unter rostigen Gittern und eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten oder haltungsbedingten Verletzungen zu leiden. In Bezug auf Luft, Licht, Böden etc. gab es keine Stressreduktionen für die Kaninchen unter Immunisierungsbedingungen. Zudem wird eine Kaninchenmast vom Landratsamt kontrolliert, die sich dann nur um die Einhaltung der Haltungsanforderungen kümmert, die gemäß deutschem Tierschutzrecht festgelegt sind. Also z.B., dass nicht plötzlich (sichtbar) Hunderte von den 4.500 Kaninchen in uralten Käfigen ohne zweite Ebene und mit noch weniger Platz leben müssen. Der Gesundheitszustand der Kaninchen und alles, was mit der pharmazeutischen Behandlung der Kaninchen zu tun hatte, unterliegt der Zuständigkeit des oberbayerischen Veterinärlandesamtes in München.
Es ist nicht nachvollziehbar, dass die intravenöse Infusion trotz des Risikos einer Schockreaktion durch Tierpfleger durchgeführt und nicht tiermedizinisch mit einer Untersuchung des Kaninchens verbunden wird. Die Überforderung der Tierpfleger:innen kann sich auf das Kaninchen auswirken, dessen Ohr gegebenenfalls verletzt wird und/oder stark blutet, das durch den Einsperrungsstress zu sehr leidet, sodass sich die ohnehin aus wirtschaftlichen Gründen gewollte Verschlechterung des Blutbildes für das Kaninchen noch belastender auswirkt. Das Landratsamt Aichach-Friedberg prüft offensichtlich mit Konfliktvermeidungsabsicht nur, ob die aktuellen Ställe den Mindeststandard erfüllen - die Vorrichtung zur Infusion und die Kompetenz der Mitarbeiter:innen bei der Infusion überlässt das Landratsamt anscheindend der Münchner Behörde. Auch der Zustand der Tiere gehört zu dem Aufgabengebiet der Münchner, die wiederum zu meinen scheinen, dass das OK vom Landratsamt ausreichend ist. Dessen Kontrollen werden angekündigt - sichtbar leidende Tiere können dann entfernt werden, gesundheitliche Prüfungen sind wegen des "Laboranteils" nicht Sache des Landratamtes. Die mehrdeutige Klassifikation als Kaninchenmast und als Labor vermeidet gezielt Kontrollen und missbraucht tierschutzrechtliche Sonderregelungen für rein wirtschaftliche Zwecke.
Es war offensichtlich auch nicht erforderlich, die Gemeinde korrekt zu informieren. Die Inhaber berufen sich auf die Verschwiegenheitspflicht gegenüber ihren Auftraggebern, wenn sie zu den eigentlichen Vorgängen in der "Farm" befragt werden.
Die hier entkräfteten Mythen zum Sinn der Entblutung stammen aus dem regionalen Kontext. Es ist zu vermuten, dass die Inhaber im Zweifelsfall selber die Augen davor verschließen, was sie eigentlich geschäftsführend verantworten und mit dieser strategischen Naivität auch andere falsch informieren. Zumindest stimmte der Kissinger Gemeinderat 2023 der Erweiterung einer "Kaninchenmast" zu, nicht ausdrücklich der Errichtung eines Pharmabetriebs. Es ist anzunehmen, dass man sich damals auf die Zuverlässigkeit amtlicher Kontrollen verließ. - Wie immer gibt jeder Verantwortliche gerne die Verantwortung weiter.
Die ausschließllich wirtschaftlich orientierte Präzipitiv-Immunisierung" ist eine sechswöchige Folter, Schlachtung, in der der Krankheitszustand des Kaninchen gezielt aufrechterhalten und verstärkt wird, aus wirtschaftlichen Gründen, bis die Kaninchen schließlich Blutwerte haben wie leukämische Tiere und dieselbe Infektanfälligkeit.
Man kann offensichtlich davon ausgehen, dass sich der Zustand der Tiere innerhalb der sechs Wochen kontonuierlich verschlechtert und sie hochgradig immungeschwächt sind. Bei 36.000 Kaninchen im Jahr und sechs Wochen "Behandlungszeit" der einzelnen Kaninchen sitzen täglich 4500 Kaninchen in den Hallen der Asamhof GbR. Das Unternehmen gibt damit an, dass es bereits seit 30 Jahren existiert. Diese Foltermethode hat also schon zigtausend Kaninchen getötet, und auch schon in den uralten Gitterkäfigen stattgefunden, von denen man einige noch in den Aufnahmen der SOKO Tierschutz e.V sieht. Die Gitterstangen können nicht mehr gereinigt werden und weisen Rostspuren und Lackschäden auf. Es ist grenzwertige unterste Skala, Kaninchen auf Gitterstäbe zu setzen, durch die Pododermatitis und Zehenverletzungen entstehen. In diesen Käfigen befinden sich entsprechend auch zahlreiche offensichtlich kranke oder sogar tote Tiere, einige vollkommen abgemagert oder bereits zerfallen, außerdem Kaninchen, die an E. cuniculi erkrankt sind - wahrscheinlich Tiere, die schon einige Wochen in dem Prozess sind. Die Infektanfälligkeit verstärkt sich und kann durch die üblichen Hygienemängel eines älteren Bauernhofes zu einem manifesten Problem der gesamten Umgebung werden.
Das Kaninchen im Foto leidet offensichtlich an Encephalitozoon cuniculi, der sogenannten Schiefhals-Krankheit: "Encephalitozoon cuniculi ist ein obligat intrazellulär in Niere, Gehirn und anderen Organen lebender parasitischer Einzeller. Er wird den Mikrosporidien zugerechnet, die genaue systematische Stellung dieses Parasiten ist jedoch noch nicht endgültig geklärt" (Wikipedia).
E. cuniculi ist eine Zoonose, die über den Urin übertragen wird, aber auch über Staub oder Außenflächen, der Überträger muss kein infiziertes Tier sein. Der Bauer wirft bei 4500 Tieren täglich im Stall mit vielleicht 100 ml Urinproduktion 450 Liter täglich "auf's Feld", wie es hier hieß als Vermutung von anderen Landwirten (also ohne Gewähr), im Jahr wären das 164.250 Liter, also 164 Tonnen, deren Krankheitserreger sich dann über unzählige Wege, Mäuse, Katzen, Hunde, Menschen verbreiten.
Eine weitere Zoonose, die sich in der "pharmazeutischen Farm" durch die Käfigsysteme und die Schwäche der kranken Tiere übermäßig verbreiten kann, ist Sarkoptes, die Grabmilbe. Der Parasit geht ebenfalls gerne und hartnäckig auf den Menschen über und kann sich auch über die Blutbahn verbreiten. Er trifft Haustiere jeder Art und ist nur durch Antiparasitika zu vertreiben. Bei den betroffenen Kaninchen verursacht er extreme Schmerzen durch Juckreiz und durch Kratzen an offenen Stellen. Die Tiere beginnen natürlich in einem sauberen Stall, es ist aber unwahrscheinlich, dass während der Aufenthaltsdauer, in der sich auch ihr Zustand verschlechtert, noch einmal eine grundlegende Reinigung des gesamten Käfigsystems stattfindet (das Prinzip heißt, "All in, all out"). Auch deshalb ist der Krankheitsstatus der Tiere und die Inanspruchnahme ihres Immunsystems extrem gefährlich, die Entwicklung von übertragbaren Sekundärinfektionen gegen Ende des sechswöchigen Zeitraums müsste auf jeden Fall veterinärmedizinisch zuverlässig ausgeschlossen werden können. Zudem müsste ein Mindestgewicht festliegen, das bei der Fütterung und gemäß Tierschutzkriterien eingehalten werden muss.
Eine dritte häufige Todesursache für Kaninchen ist die Infektion mit Fliegenmaden (Myiasis). Bei höheren Temperaturen reicht eine einzige Fliege, um nach einem Biss durch einen Artgenossen oder eine kleine Schnittverletzung die Madenbildung anzuregen. Der Madenbefall ist durch das dichte Kaninchenfell nur schwer sichtbar und wird meistens erst entdeckt, wenn die Maden bereits innere Organe des Tiers befallen haben und in Massen abfallen, sobald man das Kaninchen aus dem Käfig hebt. Das heißt, man kann sicher davon ausgehen, dass Kaninchen mit Myiasis in dieser Fabrik nicht entdeckt werden und den gesamten Krankheitsverlauf erleben müssen. Das spricht natürlich ohnehin für die vollständige Abschaffung von Kaninchenmasten. Myiasis zuverlässig sofort zu entdecken, gelingt nicht einmal privaten Kaninchenbesitzer:innen. Bei 4500 immungeschwächten Tieren ist es unmöglich. Wenn dann noch tote Tiere herumliegen und sich auf den Böden Kot und Urin ansammeln, ist das Risiko absolut nicht akzeptabel.
Eine entsprechende Überprüfung erfolgte erst auf Initiative der SOKO Tierschutz e.V., die bei dem Landratsamt Aichach-Friedberg auf mangelnde Kontrollen hinwies.
Schutzmaßnahmen für die Tiere und die Umgebung der Farm mitsamt ihrer Flora, Fauna und Bevölkerung, die dem mit der Immunbelastung verbundenen Gefährdungsgrad entsprechend,
sind offensichtlich nicht einmal angedacht. Die "pharmazeutische Farm" bewegt sich in einem rechtlich noch ungeklärten Raum. Als landwirtschaftlicher Betrieb müsste diese "Farm" am ehesten mit einer Schlachtung gleichgesetzt werden,
da die Kaninchen durch die Immunisierung auf ihre Tötung vorbereitet werden, der behandlungsbedingte Tod in Kauf genommen wird und sie ab der ersten Immunisierung auch verletzt sind.
Dann würde auch das Tierschutzrecht greifen, das vorschreibt, dass Tiere ab dem ersten Schnitt betäubt werden müssen.
Die Tiere dürften also nur in dauerbetäubtem Zustand für die Immunisierung genutzt werden, müssten dann allerdings auch künstlich ernährt werden.
Strenggenommen wäre das aber bis zum vollständigen Verbot dieser überflüssigen Produktion immerhin schonender für die Tiere. Alternativ wird nur ein einzige Mal infudiert, nach 14 Tagen ein Teil des Blutes abgenommen und das Kaninchen dann wieder
in ein normales Leben entlassen, so wie bei medizinischen Laborkaninchen üblich. In der Forschung, auch für die Zulassung von Medikamenten wie Antiparasitika, benötigt man keine 36.000 Kaninchen für Repräsentativität.
Die maßlose Verschwendung von Tierleben mit 36.000 getöteten Kaninchen pro Jahr folgt rein wirtschaftlichen Zwecken. Solange der Status des Unternehmens offen bleibt, können zusätzlich Agrarsubventionen in Höhe von ca 10 % des Umsatzes beantragt werden, für 2024 ist das erfolgreich geschehen.
Darunter waren mehrere Zahlungenn mit dem Zweck der Nachhaltigkeit, also indirekt zur Sicherstellung der Nahrungsmittelversorgung der Bevölkerung, was mit Antikörperblut wohl kaum gewährleistet werden kann. 'Nachhaltigkeit' wird im Rahmen der Agrarsubventionen wie folgt definiert:
"Bei der Einkommensgrundstützung für Nachhaltigkeit handelt es sich um eine von der Erzeugung entkoppelte Flächenzahlung.
Ziel ist es, tragfähige landwirtschaftliche Einkommen sowie die Krisenfestigkeit in der gesamten Union zu fördern, um die
Ernährungssicherheit zu verbessern". (Quelle: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernäherung, www.agrarzahlungen.de,
agrarzahlungen.de/agrarfonds/suche/ Die Asamhof GbR erhielt 2024 aus den Fonds EGFL, ELER und Kofinanzierung 106.253,32 Euro!, obwohl primärer Unternehmensgegenstand die Erzeugung von Non-Food-Produkten ist.
Dort hatte der investigative Journalist der SOKO Tierschutz e.V. einen Vertrag als Mitarbeiter in der Antikörperblut-Fabrik. Das Unternehmen, das das "Immunisieren und Entbluten von Wirbeltieren" betreibt, ist die Josef Asam GmbH (Quelle: Handesregisterauszug bei northdata.de Das Unternehmen galt / gilt als Schlachterei. Die Jahresbilanz 2024 des Unternehmens belief sich auf 1.223.432 € Aktiva und Passiva.
Zum Netzwerk gehört die Rieder Asamhof GmbH bzw. Rieder Öl- und Futtermühle GmbH. Prokurist der Firma ist Ludwig Josef Asam.
Die Jahresbilanzen waren um 2021 und 2022 besonders gut, um die 4 Millionen. 2024 belief sich die Jahresbilanz auf 3.154.456 € Aktiva und Passiva.
Ludwig Asam erhielt 2024 86.411,28 Euro aus dem Agrarfonds, drei von sechs Zahlungen ausgewiesen mit "Nachhaltigkeit", eine als reine Einkommensstützung.
Die Subventionen aus dem Agrarfonds für die Asamhof GbR waren wie folgt ausgewiesen (Gesamtbeträge jeweils 1/4 von 106.253,32 Euro) :
(Quelle: Bundesministerium, agrarzahlungen.de/agrarfonds/suche/)
northdata.de/Josef%20Asam%20GmbH,%20Kissing/Amtsgericht%20Augsburg%20HRB%2014346
" - Einkommensgrundstützung für Nachhaltigkeit EGFL 2024
- Ergänzende Umverteilungseinkommensstützung für Nachhaltigkeit EGFL 2024
- Ergänzende Einkommensstützung für Junglandwirte EGFL 2024
- Risikomanagementinstrumente
"
Quelle: agrarzahlungen.de/agrarfonds/suche/
Besserre Unternehmensstrategien im Vergleich
Die Firma BioCer aus Bayreuth ist ein hochgradig innovatives und kompetentes Unternehmen mit dem Ziel, durch Biomaterialien
einen vollständigen Verzicht auf natürliche Produkte wie Tierblut im Antikörperbedarf zu ermöglichen. Mit dem Gegenstand der "Erforschung und Entwicklung innovativer Biomaterialien sowie die wirtschaftliche Verwertung der Forschungs- und Entwicklungsergebnisse
u.a. durch Patentierung, Lizenzierung, Produktion, Vertrieb oder Ausgründung. Das Ziel ist die wirtschaftliche Umsetzung der Ergebnisse in biokompatible Komponenten und Produkte."
Mit einer einmaligen Fördersumme von ca 220.000 Euro im Jahr 2010 erzielte die Firma 2021 einen Gewinn von 1 Million durch Patente und Produktentwicklungen/Vertrieb. Die Qualität der mit dem Angebot verbundenen Problemlösung steht im umgekehrten Verhältnis zur Subvention, wenn man die Firma BioCer mit der Asamhof GbR vergleicht.
"Kein Tiereinsatz. Heutzutage wird zunehmend mehr auf Ethik und Tierschutz geachtet. Dank der rekombinanten Produktionstechnik kann die Herstellung der Antikörper gänzlich ohne Tiereinsatz erfolgen."
Die einfache Logik hinter der Technologie ist die Umformulierung der Antikörper von Tierimmunisierungen auf menschliches Blut und Gewebe, die letztlich dieselbe Technologie benötigt wie die künstliche Reproduktion einmal korrekt analysierter Antikörperstrukturen. Was man also am wenigsten benötigt, sind Zehntausende von Blutkonserven und Kaninchenleichen. Die Firma Proteogenix gibt über northdata keine Umsätze oder Subventionsdaten bekannt, hat aber Unterstützungsunternehmen im Netzwerk mit ca 5 Mill., ist also vermutlich ein abhängiges Venture Capital Unternehmen mit vergleichbaren anderen Netzwerkern. Proteogenix bietet allerdings auch nicht ausschließlich tierfreie Produkte an und entwickelt Einsatzstrategien für Hunde in der caninen (! veterinären, also immerhin eigennützlichen) und humanoiden Krebsforschung. Wieder stehen die Qualität der mit dem Angebot verbundenen Problemlösung im umgekehrten Verhältnis zur Subvention.
Das Bundesamt für Umweltschutz gab 2022 eine Studie durch das Thünen-Institut in Auftrag, wie Agrarsubventionen, die eigentlich der Biodiversität zugute kommen sollten, genutzt wurden. Es ergab sich, dass durch gesunkene Anforderungen die Subventionen quasi ins Leere gingen und keine positive Veränderung erfolgte.
Die Umsetzung der Agrarsubventionen durch die Landwirtschaft wird weiter beobachtet und evaluiert. Für 2027 ist eine Neustrukturierung der Agrarsubventionen vorgesehen. Bis dahin sollten Grenzbereiche wie agrarferne / Non-Food-Produkte und "Laborfarmen" klar geregelt und tierschutzrechtlich den von der EU und den Verbraucher:innen offensichtlich gewünschten Normen angepasst sein. Es muss klare rechtliche Regelungen geben, die pharmazeutische Zusatzprodukte entsprechend einordnen, sie von existenziellen Agrarprodukten unterscheiden und von Subventionen ausschließen, und das durch Umleitungen von Agrarsubventionen in den Pharmabereich mögliche Tierleid, d.h. "Agrarlabore" oder "pharmazeutische Farmen", vollständig verbieten.
Auch wenn gelegentlich bewegende Mythen über die Verwendung des Antikörperbluts aus der Asamhof GbR in der Intensivmedizin und Chirurgie verbeitet werden - das ist Unsinn. Man könnte sogar sagen, dass auch die Tests grenzwertig klassifiziert sind als "Medizinprodukte" - sie sind ja extra darauf zugeschnitten, als Drogerieprodukte für jede:n handhabbar zu sein. Gerade der "Microalbumintest" Albustix ist quasi pharmazeutischer als seine Vorgänger, da er den Probenumfang verringert. Es ist die Frage, ob man nicht die Zulassung als Medizinprodukt hätte hinterfragen müssen - bei dieser Form der Innovation. Durch den medizinischen Kontext sind grausame Tierversuche für die Herstellung der Bevölkerung leichter zu verständlich zu machen. Es sind aber nur wenige der Tests nur für Fachpersonal erhältlich, die Kernidee soll gerade die Handhabbarkeit für jedermann ermöglichen. "Zulassungsbeschleunigung", "weniger Bürokratie" sind insofern falsche Wege, um den Missbrauch der medizinischen Forschung für rein kapitalistische Optimierungen und den Missbrauch der Agrarsubventionen für die Pharmaindustrie zu verhindern.
Immunoassay-Systeme von Siemens
Produktbeispiel für ein Anti-Human-Serum
Bericht und Stellungnahme: Ärzte gegen Tiervsuche bei Siemens
Im Gegensatz zu den Pharmafabriken unter landwirtschaftlicher Flagge bekommen Landwirt:innen, die neue, tierfreundliche Modelle anbieten, mitunter keine Subventionen:
Unsere EU-Parlamentarierin für die SPD, Maria Noichl, kann immerhin Beruhigendes über den allgemeinen Kurs der EU berichten:
>
1) Die zuständige Josef Asam GmbH ist eigentlich eine Schlachterei, keine "pharmazeutische Farm":
|
---- | |
---- | |
---- |
2) 2006 wurde das Deutsche Tierschutzgesetz überarbeitet. Die Änderungen betreffen z.B. die Heraushebung von Tierversuchen nach Abschnitt Sieben, "Eingriffe und Behandlungen zur Herstellung, Gewinnung, Aufbewahrung oder Vermehrung von Stoffen, Produkten oder Organismen" dienen. Diese dürfen überhaupt nur noch vorgenommen werden, wenn nicht nur nach dem früheren §7 der wissenschaftliche Sinn klar ist und kein anderes Verfahren existiert. (Eine Ausdehung auf den Flussschwanzkrebs, wirbellose Tiere, ist mittlerweile auch ausdrücklich möglich.
Sie unterliegen jetzt auch § 7 (3), der die "ethische Vertretbarkeit" des mit dem Versuch verbundenen Tierleids fordert. Selbst wenn die Durchführenden meinen, dass ihre Versuche diese Kriterien erfüllen, können sie eine Vereinfachte Genehmigung beantragen. Diese muss aber neben Ort und Zeit auch die genaue Anzahl der Tiere und die Begründungen für §7 (2), (3) enthalten. Es muss außerdem einen Tierschutzbeauftrage(n) geben mit medizinischem oder naturwissenschaflich (biologischem Hochschulabschlusss). In Ausnahmefällen reicht leider noch eine passende "Berufsausbildung" (Die CSU-Theorie Meister = Doktor deutet hier sehr viel Elend an....). Das sollte man natürlich schnellstens als mögliche Ausnahmeregelung streichen. Es scheint das A und O zu sein für den "pharmazeutischen Landwirt" und anti-humanes Kaninchenfleisch (im Hühner- oder Fischfutter?)Da also in jedem Fall eine Genehmigungsplicht vorliegt, sind wir nun au dem Weg, die entsprechenden Begründungen abzufragen.
Falsche Beschreibungen von Versuchen sind Ordnungswidrigkeiten und können nach § 18 mit bis zu 25.000 Euro Geldstrafe belegt werden. Leider nur ein Viertel der Subventionen....
Forderungen u.a.:
"Bauernhöfe statt Agrarindustrie! Agrarförderung nur noch für bäuerliche und ökologischere Betriebe – nicht für Tierfabriken und Agrarkonzerne."
"Klima-, Umwelt- und Tierschutz statt Lobbyinteressen! Kein Rückbau von Standards, sondern Investitionen in eine zukunftsfähige Landwirtschaft."
www.wir-haben-es-satt.de/informieren/aufruf
NÄCHSTER TERMIN: SPD Buchlohe: Von der Kuh bis zur Biene. Tier- und Artenschutz – nicht nur eine europäische Aufgabe!
© Copyright 2026 "Dr. Ulrike Ritter" Alle Rechte vorbehalten.